Newsletter-Plattformen für SaaS · Stand 7. Oktober 2026

Beste Newsletter-Plattformen für SaaS im Jahr 2026

Für ein SaaS-Team, das einen Produkt-Newsletter mit Changelogs, Migrationshinweisen und Bildungsinhalten aufbaut, ist beehiiv unter diesen neun Tools die beste Wahl für den Start. Der Grund: Der Plan ist bis 2.500 Abonnenten kostenlos, mit unbegrenztem Versand und einer Publikation. Sobald Sie bezahlte Abonnements, Automatisierungen oder Umfragen brauchen, kostet die Stufe Lite ab 49 $ pro Monat für bis zu 100.000 Abonnenten. Bei 5.000 Abonnenten nennt die Preisseite 109 $ pro Monat oder 95 $ pro Monat bei Jahresabrechnung.

Alle Preise stammen von den Preisseiten der Anbieter, geprüft am 7. Oktober 2026. Maßgeblich ist immer die aktuelle Seite des Anbieters.

Was ein Produkt-Newsletter von einem Schreib-Newsletter unterscheidet

Ein SaaS-Newsletter erfüllt meist drei Aufgaben. Er informiert Bestandskunden über neue Funktionen und Änderungen, er bildet Nutzer weiter, und er hält Interessenten warm, die noch nicht zahlen. Viele Newsletter-Plattformen sind jedoch für Essays oder für Verkaufskampagnen gebaut. Bevor Sie ein Tool wählen, sollten Sie drei Fragen klären, die sich direkt auf den Alltag auswirken.

Erstens: Woher kommen die Abonnenten? Wer sich direkt im Produkt anmeldet, braucht eingebettete Formulare und eine saubere Schnittstelle zu Ihrer Anwendung. Wer nur über die Website wächst, kommt mit einem einfachen Anmeldeformular aus. Zweitens: Wie werden Produkt-E-Mails und Newsletter getrennt? Passwort-Zurücksetzungen, Rechnungen und Zugangsmails sollten nicht unter Abmeldungen oder Beschwerden leiden, die den Newsletter betreffen. Ob ein Anbieter die Versandströme trennt, steht in seiner Dokumentation und gehört vor die Entscheidung. Drittens: Brauchen Sie Segmente nach Planstufe oder nach Interesse? Segmente nach Planstufe setzen eine Verbindung zu Ihrer Abrechnung oder Ihrer Nutzerdatenbank voraus. Die meisten Newsletter-Plattformen arbeiten dagegen mit eigenen Feldern, Tags oder Mitgliedsstufen.

Der Preis hängt bei allen neun Tools an der Abonnentenzahl, bei einigen zusätzlich an der Versandmenge oder an Zusatzpaketen. Deshalb vergleicht dieser Text nicht nur den Einstiegspreis, sondern auch die Kosten bei 1.000, 5.000 und 10.000 Abonnenten.

Die neun Tools auf einen Blick

Tool Am besten für Einstiegspreis (Plan, Abrechnung) Wichtigste Einschränkung
beehiiv Produkt-Newsletter mit Wachstumszielen und bezahlten Abos Free bis 2.500 Abonnenten, 0 $; Lite ab 49 $ pro Monat Der kostenlose Plan umfasst nur eine Publikation; der Preis steigt mit der Abonnentenzahl
Substack Schreiber, die Inhalte als bezahltes Abo anbieten Publizieren kostenlos; Umsatzbeteiligung auf bezahlte Abos Keine Segmente nach Planstufe und wenig Gestaltungsspielraum
Ghost Blog, Dokumentation und Newsletter auf der eigenen Domain Starter 15 $ pro Monat (bis 1.000 Mitglieder), bei Jahresabrechnung gleich Wer selbst hostet, braucht einen eigenen E-Mail-Versender
Kit Creator, die kostenlos starten und später automatisieren Free bis 10.000 Abonnenten, 0 $; Creator 33 $ pro Monat bei Jahresabrechnung Visuelle Automatisierungen und Sequenzen erst ab dem bezahlten Plan
Buttondown Entwickler, die in Markdown schreiben und Release Notes versenden Free für die ersten 100 Abonnenten; Segmentierung als Zusatzpaket ab 9 $ pro Monat Segmente, Automatisierungen und Teamfunktionen kosten extra
MailerLite Kleine Listen mit Landingpages und Automatisierung Free bis 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails im Monat; Comfort ab 12 $ pro Monat Die Stufen richten sich nach der Abonnentenzahl; Zwischenstufen stehen nur auf der Preisseite
Campaign Monitor Teams mit festen Markenvorlagen Lite ab 13 $ pro Monat (11,70 $ bei Jahresabrechnung) in der 500-Kontakte-Stufe Kein dauerhafter kostenloser Plan, nur eine 30-Tage-Testphase
Mailchimp Teams, die Kontakte und Kampagnen im selben Werkzeug pflegen Free bis 250 Kontakte und 500 Versände im Monat; Standard ab 20 $ pro Monat bei 500 Kontakten Der kostenlose Versand ist schnell aufgebraucht; der Preis wächst mit den Kontakten
AWeber Kleine Listen mit planbaren Monatskosten Lite 15 $ pro Monat (500 Abonnenten, 5.000 Versände) Kein dauerhafter kostenloser Plan, nur eine 14-tägige Testphase

Kosten bei 1.000, 5.000 und 10.000 Abonnenten

Tool 1.000 Abonnenten 5.000 Abonnenten 10.000 Abonnenten
beehiiv Free, 0 $ (bis 2.500 Abonnenten) Lite 109 $ pro Monat; 95 $ pro Monat bei Jahresabrechnung Lite 139 $ pro Monat; 119 $ pro Monat bei Jahresabrechnung
Substack 0 $ Grundgebühr, Umsatzbeteiligung 0 $ Grundgebühr, Umsatzbeteiligung 0 $ Grundgebühr, Umsatzbeteiligung
Ghost Starter 15 $ pro Monat Business 199 $ pro Monat (bis 10.000 Mitglieder) Business 199 $ pro Monat (bis 10.000 Mitglieder)
Kit Free, 0 $ Free, 0 $; Creator 33 $ pro Monat bei Jahresabrechnung für Automatisierungen Free, 0 $ (Obergrenze des Free-Plans); Creator 33 $ pro Monat bei Jahresabrechnung
Buttondown Preis auf Anfrage Preis auf Anfrage; Segmentierung +9 $ pro Monat Preis auf Anfrage; Segmentierung +9 $ pro Monat
MailerLite Preis auf Anfrage Preis auf Anfrage Preis auf Anfrage
Campaign Monitor Preis auf Anfrage Preis auf Anfrage Preis auf Anfrage
Mailchimp Preis auf Anfrage 100 $ pro Monat (Stufe 2.501 bis 5.000 Kontakte) 135 $ pro Monat (Stufe 5.001 bis 10.000 Kontakte)
AWeber Preis auf Anfrage Preis auf Anfrage Preis auf Anfrage

So lesen Sie die Kostentabelle

„Preis auf Anfrage“ bedeutet: Die Preisseite nennt für diese Listengröße keinen festen Betrag. Das ist kein Hinweis auf einen höheren oder niedrigeren Preis. Fragen Sie in dem Fall das Angebot für Ihre genaue Listengröße an oder rechnen Sie mit dem Tarif der nächsthöheren Stufe.

Am Beispiel beehiiv bei 5.000 Abonnenten: Lite kostet im Monatsabo 109 $, also 1.308 $ im Jahr (12 × 109 $). Bei Jahresabrechnung sind es 95 $ im Monat, also 1.140 $ im Jahr (12 × 95 $). Die Ersparnis liegt damit bei 168 $ im Jahr. Bei 10.000 Abonnenten sind es 1.668 $ im Jahr bei monatlicher Zahlung (12 × 139 $) und 1.428 $ bei Jahresabrechnung (12 × 119 $).

Ghost Business kostet 199 $ im Monat, also 2.388 $ im Jahr (12 × 199 $). Die Preisseite nennt dafür bis 10.000 Mitglieder und 15 Mitarbeiter. Für ein reines Newsletter-Projekt mit wenigen Mitgliedern ist Starter mit 15 $ im Monat, also 180 $ im Jahr (12 × 15 $), der passende Vergleich, allerdings nur bis 1.000 Mitglieder.

Kit bleibt bis 10.000 Abonnenten im kostenlosen Plan. Wer Automatisierungen braucht, zahlt ab Creator 33 $ pro Monat bei Jahresabrechnung, also 396 $ im Jahr (12 × 33 $).

Buttondown setzt die Grundgebühr über einen Schieberegler auf der Preisseite fest, deshalb fehlt hier ein Betrag. Die Zusatzpakete sind dagegen fix: Segmentierung 9 $ pro Monat, Automatisierungen 29 $ pro Monat. Beide zusammen ergeben 38 $ im Monat, also 456 $ im Jahr (12 × 38 $), bevor die Grundgebühr dazukommt.

Mailchimp zeigt bei 5.000 Kontakten 100 $ pro Monat (1.200 $ im Jahr, 12 × 100 $) und bei 10.000 Kontakten 135 $ pro Monat (1.620 $ im Jahr, 12 × 135 $). Die Preisstufe bezieht sich auf die Kontaktzahl, nicht auf die Zahl der Versände.

Die Tools im Einzelnen

Jeder Abschnitt beschreibt, für welche Art SaaS-Newsletter das Tool passt, wo es Stärken hat und wo es Grenzen setzt. Der Preis steht mit Plan und Abrechnungsform dabei. Die Links führen zur Preisseite des Anbieters.

beehiiv

Publikation und Wachstumswerkzeuge in einem Tool, mit kostenlosem Start

Für wen: SaaS-Teams, die einen Newsletter mit klarem Wachstumsziel betreiben und früh Umfragen oder bezahlte Abonnements anbieten wollen. Der kostenlose Plan trägt eine kleine Liste ohne Kosten, deshalb eignet er sich für den Start eines neuen Produkt-Newsletters.

Was gut funktioniert: Der kostenlose Plan umfasst bis 2.500 Abonnenten, unbegrenzte E-Mail-Versände und eine Publikation. Lite (ab 49 $ pro Monat, bis 100.000 Abonnenten) enthält laut Preisseite bezahlte Abonnements, Automatisierungen und Umfragen. Pro (ab 95 $ pro Monat, bis 250.000 Abonnenten) ergänzt erweiterte Analysen und priorisierten Support. Für eine Liste, die Changelogs mit Bildungsinhalten mischt, zeigt die Auswertung je Ausgabe, welche Inhalte Klicks auf Ihre Dokumentation bringen.

Wo es Grenzen gibt: Der kostenlose Plan erlaubt nur eine Publikation. Wenn Sie getrennte Newsletter für Kundengruppen führen wollen, brauchen Sie einen bezahlten Plan. Die Preise wachsen mit der Abonnentenzahl: Lite kostet bei 5.000 Abonnenten 109 $ im Monat (95 $ bei Jahresabrechnung), bei 10.000 Abonnenten 139 $ (119 $). Segmente nach Produktnutzung fehlen als direkte Verbindung zu Ihren Daten; Attribute müssen Sie über Import oder Schnittstelle einspielen.

Preis: Free bis 2.500 Abonnenten (0 $), Lite ab 49 $ pro Monat, Pro ab 95 $ pro Monat laut Preisseite. Jahresabrechnung spart laut Anbieter bis zu 20 %.

Zur Preisseite von beehiiv

Substack

Die einfachste Publikation, wenn Inhalte direkt als Abo verkauft werden

Für wen: Gründer oder Schreiber, die rund um ihr Produkt eine eigenständige Publikation betreiben, etwa mit Analysen oder Branchenberichten, und dafür Geld verlangen wollen.

Was gut funktioniert: Das Publizieren ist kostenlos. Leser können kostenlos oder bezahlt abonnieren, monatlich oder jährlich. Jede Ausgabe steht zusätzlich als Webseite mit Kommentaren zur Verfügung. Die Bedienung braucht kaum Einarbeitung, und die Abonnentenliste lässt sich exportieren.

Wo es Grenzen gibt: Substack ist nicht für Produkt-E-Mails gebaut, die nach Planstufe segmentieren. Tags, Custom Fields und verhaltensbasierte Trigger fehlen. Die Anpassung des Designs ist begrenzt. Bei bezahlten Abos behält Substack eine Umsatzbeteiligung ein, deren Höhe auf der Preisseite steht und bei hohen Umsätzen spürbar wird.

Preis: Publizieren kostenlos. Bei bezahlten Abonnements kommen zur Umsatzbeteiligung von Substack die Gebühren des Zahlungsabwicklers hinzu.

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Ghost

Blog, Dokumentation und Newsletter unter einer eigenen Domain

Für wen: SaaS-Teams, die Artikel, Dokumentation und Newsletter unter der eigenen Domain bündeln und Mitglieder in einem System verwalten möchten.

Was gut funktioniert: Ghost(Pro) ist die verwaltete Variante. Starter (15 $ pro Monat) umfasst bis 1.000 Mitglieder, eine Website und den E-Mail-Newsletter. Publisher (29 $ pro Monat) bringt bis 1.000 Mitglieder, drei Mitarbeiter, eigene Themes und bezahlte Abonnements. Business (199 $ pro Monat) reicht bis 10.000 Mitglieder und 15 Mitarbeiter mit priorisiertem Support. Ghost ist außerdem Open-Source-Software, die Sie selbst betreiben können.

Wo es Grenzen gibt: Wer selbst hostet, braucht Server und einen E-Mail-Versender. Mailgun nennt auf seiner Preisseite einen kostenlosen Plan mit 100 E-Mails pro Tag und einen Basic-Plan ab 15 $ pro Monat für 10.000 E-Mails. Die Einrichtung von SPF, DKIM und DMARC für Ihre Domain liegt dann bei Ihnen. Für Teams ohne Betriebserfahrung ist Ghost(Pro) der naheliegendere Weg.

Preis: Starter 15 $ pro Monat, Publisher 29 $ pro Monat, Business 199 $ pro Monat laut Preisseite; die Angaben gelten bei Jahresabrechnung in gleicher Höhe.

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Kit

Kostenloser Start für Creator, Automatisierung ab dem bezahlten Plan

Für wen: Gründer und Creator, die mit einer kleinen Liste starten und sie später mit Sequenzen, Landingpages und dem Verkauf digitaler Produkte ausbauen.

Was gut funktioniert: Der kostenlose Plan umfasst laut Preisseite bis 10.000 Abonnenten, unbegrenzte Landingpages und Formulare, unbegrenzte E-Mail-Broadcasts sowie Tagging und Segmentierung. Creator (33 $ pro Monat bei Jahresabrechnung) schaltet visuelle Automatisierungen und E-Mail-Sequenzen frei und entfernt das Kit-Branding. Pro (66 $ pro Monat bei Jahresabrechnung) ergänzt unbegrenzte Benutzer und Berichte zur Zustellbarkeit. Bezahlte Pläne haben eine 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte.

Wo es Grenzen gibt: Onboarding-Sequenzen und Trigger für Ereignisse im Produkt setzen den Creator-Plan voraus. Die Preisseite nennt für diese Pläne den Jahrespreis als Vergleichsgröße. Wer nur monatlich zahlen möchte, muss die Konditionen zum Zeitpunkt des Abschlusses prüfen.

Preis: Free bis 10.000 Abonnenten (0 $), Creator ab 33 $ pro Monat und Pro ab 66 $ pro Monat bei Jahresabrechnung laut Preisseite.

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Buttondown

Schlanker Newsletter für Entwickler, die in Markdown schreiben

Für wen: Entwickler und technische Teams, deren Newsletter aus Code, Anleitungen und Release Notes besteht. Die Oberfläche ist minimal, der Editor arbeitet mit Rich Text oder Markdown.

Was gut funktioniert: Die ersten 100 Abonnenten sind kostenlos. Enthalten sind außerdem der Editor, eine eigene Versanddomain und gehostete Newsletter-Archive. Für Changelogs mit Code-Blöcken ist das ein sauberer Ausgangspunkt, und das Archiv lässt sich direkt von Ihrer Dokumentation aus verlinken.

Wo es Grenzen gibt: Die Grundgebühr richtet sich nach der Abonnentenzahl und wird über einen Schieberegler auf der Preisseite festgelegt. Segmentierung und Auswertung kosten 9 $ pro Monat, Automatisierungen 29 $ pro Monat, Teamfunktionen mit Whitelabel 79 $ pro Monat. Wer Segmente und Automatisierungen braucht, zahlt also mehrere Bausteine.

Preis: Free für die ersten 100 Abonnenten, danach nach Abonnentenzahl laut Preisseite. Zusatzpakete jeweils pro Monat ab 9 $, 29 $ und 79 $.

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MailerLite

Einfache Landingpages und Automatisierung für kleinere Listen

Für wen: Kleine SaaS-Listen mit überschaubaren Anforderungen, die einen Editor, Landingpages und Automatisierung in einem Werkzeug suchen.

Was gut funktioniert: Der kostenlose Plan umfasst laut Preisseite bis 250 Abonnenten und 2.500 E-Mails im Monat. Comfort kostet 12 $ pro Monat (10,80 $ bei Jahresabrechnung), Power 25 $ pro Monat (22,50 $ bei Jahresabrechnung) mit unbegrenzten monatlichen E-Mails. Die Comfort-Stufe beginnt bei 500 Abonnenten und erlaubt das Zehnfache der Abonnentenstufe an monatlichen E-Mails.

Wo es Grenzen gibt: Die Preisstufen richten sich nach der Abonnentenzahl. Für Listen mit mehr als 1.000 Abonnenten lesen Sie die passende Stufe auf der Preisseite ab. Wer Umsatzdaten aus dem Produkt braucht, muss die Verbindung selbst herstellen.

Preis: Free bis 250 Abonnenten (0 $), Comfort ab 12 $ pro Monat, Power ab 25 $ pro Monat laut Preisseite.

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Campaign Monitor

Markenvorlagen und Gestaltung für Teams mit klaren Designvorgaben

Für wen: SaaS-Unternehmen mit eigenem Designsystem, die Produkt-Newsletter so gestalten wollen wie ihre Website und Oberfläche.

Was gut funktioniert: Die Testphase umfasst 30 Tage mit 500 Kontakten und 500 E-Mails. Lite (13 $ pro Monat, 11,70 $ bei Jahresabrechnung) gilt in der 500-Kontakte-Stufe. Essentials (31 $ pro Monat, 27,90 $ bei Jahresabrechnung) umfasst unbegrenzten Versand in derselben Stufe. Premier (171 $ pro Monat, 153,90 $ bei Jahresabrechnung) bringt Premium-Support einschließlich Telefon.

Wo es Grenzen gibt: Ein dauerhafter kostenloser Plan existiert nicht. Die Kosten steigen mit der Kontaktzahl, und für größere Listen nennt die Preisseite in den betrachteten Stufen keinen festen Betrag. Wer wenig gestaltet und viel automatisiert, zahlt für Funktionen, die er nicht braucht.

Preis: Lite ab 13 $ pro Monat (11,70 $ bei Jahresabrechnung), Essentials ab 31 $ pro Monat, Premier ab 171 $ pro Monat laut Preisseite.

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Mailchimp

Kontakte und Kampagnen in einem Werkzeug, mit kostenlosem Einstieg

Für wen: Teams, die neben dem Newsletter auch Kampagnen, Kontaktlisten und Formulare im selben Werkzeug betreiben wollen.

Was gut funktioniert: Der kostenlose Plan umfasst laut Preisseite eine Zielgruppe, bis zu 250 Kontakte und bis zu 500 Versände pro Monat. Standard kostet ab 20 $ pro Monat bei 500 Kontakten mit bis zu 6.000 E-Mails im Monat. Für 2.501 bis 5.000 Kontakte nennt die Preisseite 100 $ pro Monat mit bis zu 60.000 E-Mails.

Wo es Grenzen gibt: Der kostenlose Versand ist bei 500 E-Mails im Monat schnell erreicht. Die Preise steigen mit der Kontaktzahl. Für einen reinen Produkt-Newsletter ist der Funktionsumfang oft größer als nötig.

Preis: Free bis 250 Kontakte, Standard ab 20 $ pro Monat bei 500 Kontakten, 100 $ pro Monat für 2.501 bis 5.000 Kontakte und 135 $ pro Monat für 5.001 bis 10.000 Kontakte laut Preisseite.

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AWeber

Feste Monatspreise für kleine Listen mit regelmäßigem Versand

Für wen: Kleine SaaS-Listen, die einen festen Monatsbetrag wollen und keine Funktionen brauchen, die über Newsletter und einfache Automatisierung hinausgehen.

Was gut funktioniert: Lite kostet laut Preisseite 15 $ pro Monat für 500 Abonnenten und 5.000 Versände. Plus (30 $ pro Monat) bietet bei denselben 500 Abonnenten 6.000 Versände. Die Preise sind leicht nachvollziehbar.

Wo es Grenzen gibt: Ein dauerhafter kostenloser Plan existiert nicht, es gibt eine 14-tägige Testphase. Das Versandlimit ist eng im Verhältnis zur Abonnentenzahl. Wer über 500 Abonnenten wächst, muss eine höhere Stufe prüfen, deren Preis auf der Preisseite steht.

Preis: Lite ab 15 $ pro Monat, Plus ab 30 $ pro Monat laut Preisseite.

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So wählen Sie das passende Tool

Die Auswahl hängt von drei Angaben ab: wie viele Abonnenten Sie in den nächsten zwölf Monaten erwarten, ob Sie bereits eine Website oder Dokumentation betreiben, und ob Abonnenten direkt aus dem Produkt angelegt werden sollen. Die folgende Tabelle ordnet typische Situationen einem Tool zu.

Wenn Sie … dann prüfen Sie zuerst weil
bei null starten und unter 2.500 Abonnenten bleiben beehiiv Der Plan ist bis 2.500 Abonnenten kostenlos, mit unbegrenztem Versand.
bereits Blog oder Dokumentation auf Ihrer Domain betreiben Ghost Artikel, Newsletter und Mitglieder laufen im selben System.
Inhalte direkt als bezahltes Abo verkaufen wollen Substack Publizieren ist kostenlos; die Umsatzbeteiligung ersetzt eine Grundgebühr.
kostenlos starten und später automatisieren wollen Kit Der Free-Plan umfasst bis 10.000 Abonnenten; Automatisierung beginnt ab Creator.
in Markdown schreiben und eine kleine Liste haben Buttondown Die ersten 100 Abonnenten sind kostenlos; Zusatzpakete kommen erst bei Bedarf.
feste Designvorgaben und viele Kontakte haben Campaign Monitor oder Mailchimp Vorlagen und Kontaktlisten sind die Stärke beider Werkzeuge; die Preise steigen mit den Kontakten.

Für einen SaaS-Newsletter sind vier Kriterien entscheidend. Erstens die Abonnentenzahl in einem Jahr, nicht heute: Zwischen 2.500 und 10.000 Abonnenten liegen die Kosten bei den meisten Tools weit auseinander. Zweitens die Frage, ob Sie Automatisierung im ersten Jahr wirklich brauchen. Wenn ja, prüfen Sie den Plan, der sie enthält, und rechnen Sie ihn durch. Drittens die Trennung von Produkt-E-Mails und Newsletter; das klären Sie in der Dokumentation des Anbieters. Viertens der Export: Prüfen Sie, ob Tags und Segmente beim Export mit ausgegeben werden.

Checkliste für den Umzug auf eine neue Plattform

Schritt Was Sie tun Woran Sie erkennen, dass der Schritt fertig ist
1. Export Abonnentenliste mit E-Mail, Name, Anmeldedatum und Tags aus der alten Plattform exportieren. Die CSV-Datei liegt vor, und die Zeilenzahl stimmt mit dem Dashboard der alten Plattform überein.
2. Bereinigen Adressen mit Zustellfehlern entfernen und Adressen ohne Öffnungen über einen langen Zeitraum prüfen. Die Schwelle legen Sie selbst fest. Sie haben eine Liste der ausgeschlossenen Adressen mit Grund.
3. Authentifizierung SPF, DKIM und DMARC für die Versanddomain nach der Anleitung des neuen Anbieters einrichten. Die Prüfung in der Dokumentation des neuen Anbieters meldet die Domain als authentifiziert.
4. Import Felder abbilden, Tags übernehmen und Abmeldungen nicht erneut importieren. Eine Stichprobe von 20 Kontakten zeigt richtige Felder und richtigen Status.
5. Aufwärmen Die ersten Ausgaben an die aktivsten Abonnenten schicken, dann die Liste schrittweise erweitern. Die ersten Versände landen im Posteingang, und Beschwerden bleiben selten.
6. Umstellung Anmeldeformulare, Links und Integrationen auf die neue Plattform umleiten. Beide Plattformen kurz parallel betreiben. Keine alte Anmeldeseite führt mehr zur alten Plattform.

Worauf Sie beim Umzug achten sollten

Ein Umzug scheitert selten am Export, meist an der Zustellung. Eine neue Versanddomain hat noch keinen Ruf bei den Postfachanbietern. Deshalb sollten die ersten Ausgaben an Abonnenten gehen, die in den letzten Monaten geöffnet oder geklickt haben. Erst danach folgt die restliche Liste.

Planen Sie außerdem den Zeitpunkt. Ein Produkt-Newsletter mit Migrationshinweisen sollte nicht in dieselbe Woche wie ein größeres Release fallen. Kündigen Sie die Änderung an: neue Absenderadresse, neues Design, neue Abmeldelinks. Wer das vorab erklärt, erhält weniger Beschwerden über unbekannte Absender.

Wenn Sie Ghost mit einem eigenen Versender betreiben, prüfen Sie vor dem Wechsel das Versandvolumen. Mailgun nennt im kostenlosen Plan 100 E-Mails pro Tag, im Basic-Plan ab 15 $ pro Monat 10.000 E-Mails. Ein Tagesvolumen über dem Limit führt zu Kosten oder Verzögerungen, deshalb rechnen Sie den Monatsversand vorher durch.

Häufige Fragen zu Newsletter-Plattformen für SaaS

Welches Tool ist für einen Produkt-Newsletter unter 2.500 Abonnenten am günstigsten?

beehiiv und Kit sind in diesem Bereich kostenlos. beehiiv umfasst bis 2.500 Abonnenten eine Publikation mit unbegrenztem Versand, Kit bis 10.000 Abonnenten mit Landingpages, Formularen und Segmentierung. Wer Automatisierungen im ersten Jahr braucht, muss bei Kit ab dem Creator-Plan mit 33 $ pro Monat bei Jahresabrechnung rechnen.

Was kostet beehiiv bei 5.000 Abonnenten?

Laut Preisseite kostet Lite bei 5.000 Abonnenten 109 $ pro Monat oder 95 $ pro Monat bei Jahresabrechnung. Das sind 1.308 $ im Jahr monatlich (12 × 109 $) oder 1.140 $ im Jahr bei Jahresabrechnung (12 × 95 $).

Ist Substack für einen SaaS-Produkt-Newsletter geeignet?

Substack eignet sich, wenn der Newsletter selbst die Publikation ist, etwa mit Analysen oder Branchenberichten, die Leser bezahlen. Für Produkt-E-Mails mit Segmenten nach Planstufe fehlen Tags, Custom Fields und Trigger. Dafür ist das Publizieren kostenlos, bezahlte Abos unterliegen einer Umsatzbeteiligung, deren Höhe auf der Preisseite steht.

Brauche ich bei Ghost einen eigenen E-Mail-Versender?

Bei Ghost(Pro), der verwalteten Variante, nicht. Wenn Sie Ghost selbst betreiben, brauchen Sie einen Versender. Mailgun bietet einen kostenlosen Plan mit 100 E-Mails pro Tag und einen Basic-Plan ab 15 $ pro Monat für 10.000 E-Mails im Monat. Die Authentifizierung Ihrer Domain richten Sie dann selbst ein.

Ab wann brauche ich bei Kit den bezahlten Plan?

Der kostenlose Plan reicht für Landingpages, Formulare, unbegrenzte Broadcasts und Segmentierung bis 10.000 Abonnenten. Visuelle Automatisierungen und E-Mail-Sequenzen sind erst ab Creator enthalten, der bei Jahresabrechnung 33 $ pro Monat kostet.

Wie trenne ich Produkt-E-Mails von meinem Newsletter?

Prüfen Sie diese Frage in der Dokumentation jedes Anbieters, bevor Sie sich festlegen. Transaktionale Mails wie Passwort-Zurücksetzungen gehören in ein eigenes Versandsystem, damit Abmeldungen vom Newsletter sie nicht betreffen. Entscheiden Sie das, bevor die Liste wächst, denn ein späterer Wechsel ist aufwendig.

Sollte ich zuerst kostenlos starten?

Ja, wenn die Abonnentenzahl in den ersten Monaten unter der Grenze des kostenlosen Plans bleibt. Rechnen Sie dann vorher die Kosten bei der Zahl durch, die Sie in einem Jahr erwarten, nicht nur bei der heutigen. Der Wechsel auf einen bezahlten Plan ist bei den meisten Tools unkompliziert, der Wechsel auf ein anderes Tool mit Umzug und Zustellungsaufbau dagegen nicht.